Vermessung: Feinabstecken zum Zweiten

Absteckskizze I

Absteckskizze I

Nachdem die Erdarbeiten abgeschlossen sind und war heute der Vermesser zum Feinabstecken Vor-Ort. Gleichzeitig hat er noch 5 Höhenmessungen von der Sauberkeitsschicht genommen. Das Ergebnis wurde uns am gleichen Tag noch per E-mail zugeschickt.

Es sieht gut aus. Die Frostschürze ist da wo sie sein soll und die Höhe der Sauberkeitsschicht passt überall. Sehr gut !!! 🙂

Jetzt steht der Bodenplatte nichts mehr im Weg.

 

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Vermessung: Der Vermesser war da

Bevor wir heute morgen zur Küchenbemusterung nach Brilon aufgebrochen sind, sind wir noch schnell am Grundstück vorbeigefahren. Der Vermesser war gerade am Werk.

Offensichtlich gab es gerade ein Problem mit dem bestimmen der Ausrichtung des Hauses auf dem Grundstück. Glücklichweise hatten wir alle Unterlagen dabei und wir konnte mit dem Bebauungsplan aushelfen. Guter Dinge sind wir also weitergefahren.

Am Abend kam dann der Schock. Offensichtlich ist beim Grobabstecken etwas schief gegangen. Das Haus war zwar in der West-Ost Ausrichtung richtig abgesteckt und das Baufeld passend ausgehoben, in der Nord-Süd Ausrichtung ist das Haus aber ca 1,8 Meter versetzt. Wie konnte das denn passieren ?

Nach dem wir am nächsten Tag zusammen mit dem Tiefbauer der Ursache auf den Grund gingen, wurde das Problem gefunden. Bevor wir das Grundstück erwarben, wurde es durch einen Landwirt regelmäßig gemäht. Die Grenzsteine die zur Strassenseite zeigen, bestehen aus Metallrohren und einem Plastikaufsatz. An den Ecken sind jeweils zwei Grenzsteine im Abstand von ca 1,8 Metern gesetzt. (Man erkennt die Parallele :)). Einen Grenzstein haben wir gefunden, der andere, der mit der Plastikkappe und dem Metallrohr, war nicht mehr zu finden. Also haben wir beim Grobabstecken den falschen Grenzstein als Ausgangspunkt genommen. 😦 Das ist sau ärgerlich !

Das Ergebnis des falschen Grenzsteins ist jetzt folgendes:

  • Der Vermesser darf noch mal anrücken = Mehrkosten
  • Das Baufeld auf der einen Seite ist zu klein und muss vergrößert werden = mehr Schotter = Mehrkosten
  • Unsere Terrasse ist Bombenfest geschottert = Hier wurde richtig viel Schotter verbaut = Mehrkosten

Ärgerlich zumal ich beim abstecken selbst dabei war. Im Nachhinein war das ein echt blöder Fehler.

Zum Glück konnten wir uns mit unserem Tiefbauer ziemlich gut einigen. Das hat also schon einmal alles gepasst.

Vermessung: Das Schnurgerüst

Schnurgerüst I

Schnurgerüst I

So langsam kommen ein paar Aufgaben die wir selbst erledigen können. Toll nicht immer nur zuschauen zu müssen. 🙂

Eine kleine aber durchaus nicht unwichtige Aufgabe ist das erstellen des Schnurgerüstes. Im Grunde genommen ist das eine ziemlich einfach Konstruktion auf der der Vermesser im Anschluss die Feinabsteckung vornimmt. Bei unserer Angebotssuche für den Vermesser haben einige Vermesser auch das erstellen des Schnurgerüstes mit angeboten. Die Kosten sollte sich hierfür auf ca 500€ belaufen. Da bin ich ja bald umgefallen. 500€ für 12 Pfosten, 8 Bretter und eine Handvoll schrauben.

Also haben wir uns dazu entschlossen das Schnurgerüst selbst zu bauen. Die passenden Pfosten konnten wir von meinem Vater besorgen, 8×8 Kanthölzer auf einer Seite angespitzt, sollten allemal ausreichend sein.

Für die Bretter war ein kurzer Besuch im Baumarkt fällig. 8 Schalbretter mit einer Länge von 3 Metern waren schnell gefunden. Wir haben uns für 3 Meter entschieden um ausreichend Platz zwischen Baugrube und Schnurgerüst lassen zu können. Kostenpunkt etwa 30€.

Schnurgerüst II

Schnurgerüst II

Um die Pfosten auch ordentlich in den Boden treiben zu können, haben wir noch einen 5 Kilo Vorschlaghammer gekauft. Den kann man immer mal gebrauchen. Hierfür würden weitere 28€ fällig.

 

Um die Bretter auch alle in der richtigen Höhe anbringen zu können, haben wir uns eine Schlauchwaage bestellt. Eine ganz simple Technik die für unseren Zweck aber durchaus ausreichen sollte. Die 20m Schlauchwaage hat weitere 10€ gekostet. Die Schlauchwaage haben wir bereits am Vorabend mit Wasser gefüllt und ein bisschen experimentiert. Beim befüllen mit Wasser ist darauf zu achten das die im Schlauch vorhandene Luft entweichen kann.

Also haben wir heute nach der Arbeit damit angefangen das Schnurgerüst zu erstellen. Die Pfosten in den bereits verdichteten Schotterboden zu bekommen war eine ziemliche quälerei.  Aber dank unserem neu erworbenem Hammer ging es doch ganz gut. Nachdem die Pfosten alle versenkt waren, ging es an das ausmessen der Höhe. Hier griffen wir dann letztendlich doch auf das Nivelliergerät der Firma Langenbach zurück. Das hat uns wirklich viel Zeit erspart, obwohl ich der Überzeugung bin das wir das mit der Schlauchwaage auch hin bekommen hätten. Aber mit dem Nivelliergerät ging es einfach wesentlich schneller und noch dazu super genau.

Im Anschluss haben wir dann noch die Bretter auf der richtigen Höhe befestigt. Im Gesamten hat das herstellen des Schnurgerüstes etwa 2 Stunden gedauert. Es war schön endlich selbst Hand anzulegen.

 

Vermessung: 4 Nägel und 1 Hammer = Feinabstecken = viel Geld

Gemäß Bauleistungsbeschreibung von Allkauf ist der Bauherr für das Feinabstecken verantwortlich. Also haben wir uns entsprechende Angebote von den im Umkreis ansässigen öffentlich bestellten Vermessungsingenieuren eingeholt. Das hat erstaunlich gut geklappt. Steffi hat jeweils immer nur kurz angerufen und mitgeteilt was wir möchten und die Angebote flatterten nach kurzer Zeit bereits per E-mail herein.

Nach dem ersten Angebot folgte bereits ein kleiner Schock. Das Feinabstecken sowie die spätere Gebäudeeinmessung soll 1236,80€ kosten ! Uiuiuiui Damit haben wir nicht gerechnet. Allein das Feinabstecken auf dem „bauseits“ erstellten Schnurgerüst schläft mit knapp 550€ zu Buche. Das haben wir in anderen Bautagebüchern bedeutend günstiger gesehen. Wir haben mit Kosten von ca. 300€ gerechnet. Dazu kommt das wir das Schnurgerüst ja auch noch bauen müssen.  Spätestens als die nächsten Angebote ankamen, war klar das wir hier die geplanten Kosten sprengen werden. Hier mal ein kleiner Vergleich der Angebote (inkl. MwSt):

Anbieter 1:

  • Feinabsteckung = 583,10€
  • Auslagen bei Behörden = 37,50€
  • Gebäudeeinmessung = 535,50€
  • Übernahmegebühr Katasteramt = 45,00€
  • Bereitstellung von Vermessungsunterlagen = 35,70€

Gesamt = 1236,80€

 

Anbieter 2:

  • Feinabstecken pauschal = 660,00€
  • Katastermäßige Gebäudeeinmessung = 620,00€

Gesamt = 1280,00€

 

Anbieter 3:

  • Vermessungsunterlagen = 59,50€
  • Schnurgerüst bauen = 380,80€
  • Feinabstecken = 678,30
  • Gebäudeeinmessung = 571,20

Gesamt (ohne Schnurgerüst herstellen) = 1309,00€

 

Anbieter 4:

  • Feinabstecken inkl. Unterlagen = 606,90€
  • Gebäudeeinmessen inkl. Unterlagen= 571,20€
  • Katastergebühren = 45,00

Gesamt = 1223,10€

 

Anbieter 5:

  • Feinabstecken und Gebäudeeinmessung = 1106,70€
  • Katastergebühren = 42,00€

Gesamt = 1148,70€

Das wäre soweit die Angebote. Wir haben uns letztendlich für das Angebot 5 entschieden. Ein bisschen günstiger hätte es schon sein dürfen. Zusammen mit dem Vermessungspaket von Allkauf werden fast 3350,00€ für Vermessungsleistungen fällig. Das wäre bestimmt auch günstiger gegangen. Aber dazu hatten wir bereits in einem anderen Beitrag geschrieben.  Am kommenden Dienstag soll es so weit sein. Montag Abend wollen wir noch schnell das Schnurgerüst bauen.

Steuern & Gebühren: Kostenrechnung für Wasser

These 1:

So langsam merkt man das wir Grundstückseigentümer sind. 🙂

 

These 2:

Die Verbandsgemeinde ist auch im Rechnungen schreiben schnell.

 

Die Verbandsgemeinde hat und den Festsetzungsbescheid für Wasser, Abwasser und Niederschlagswasser gesendet. Die Berechnung erfolgt nach Grundstücksgröße * Gewichtungsfaktor. Insgesamt kommen wir so auf 71,12 für die Zeit vom 15.07.2014 bis zum 31.12.2014. Das ist vertretbar und somit haben wir schon einmal eine weitere Größenordnung wie viel wir später im Haus als Nebenkosten aufbringen müssen.

Allkauf: Rechnung für Vemessungsleistungen

Da die ersten Arbeiten seitens Allkauf so langsam abgeschlossen sind, trudeln auch so langsam die ersten Rechnungen ein.

Heute erreichte uns die Rechnung für das von Allkauf angebotene Vermessungspaket. Die Vermessungsleistungen beinhalten folgendes:

  • Beschaffung der erforderlichen Unterlagen bei den Vermessungs- und Katasterbehörden
  • Vermessungstechnischer Bestandsplan 1:500
  • Anfertigeung des Lageplans inkl. Anfertigung der Unterlagen zur Erlangung der Baugenehmigung
  • Erstellen der Absteckungsunterlagen und Absteckung zum Erdaushub inkl. Höhenangaben

 

So weit so gut. Bis auf die Absteckunterlagen haben wir alles erhalten. Wobei diese Unterlagen der Bauleiter für die Bodenplatte mitbringen soll. Leider waren wir mit dem Tiefbau etwas zu schnell und so wurde das Abstecken für die Erdarbeiten bereits von der Firma Langenbach erledigt und nicht von Allkauf. Ich glaube wir sind im Augenblick etwas ungeduldig. 🙂

Ob der Preis von 2200,-€ gerechtfertigt ist, kann ich nicht recht bewerten. Ein kleiner Vergleich im Internet offenbart das die Preisspanne für die Vermessungsleistungen enorm auseinander driften. Wir liegen hier im hinteren Mittelfeld. Aus meiner Sicht wäre hier noch ein bisschen Luft nach oben um das Vermessungspaket auch wirklich Vermessungspaket und nicht Vermessungsteilpaket zu nennen. Auf jeden fall hat uns das Vermessungspaket eine ganze Menge Arbeit abgenommen. Arbeit die wir beim nächsten Haus mit Sicherheit selber übernehmen würden, nachdem wir uns vorher etwas intensiver mit den gängigen Vorschriften in unserem Bundesland beschäftigt haben.

Wir sind also durchaus zufrieden mit den erbrachten Leistungen und es gibt keinen Grund sich zu beschweren.

Grundbuchamt: Jetzt sind wir ganz offiziell Besitzer des Grundstückes

Diese Woche geht es Schlag auf Schlag !!!

Heute ist die Vollzugsmeldung des Notars gekommen. Ab jetzt sind wir im Grundbuch eingetragen. Damit ist die Arbeit des Notars erledigt. Ebenfalls wurde die Grundschuld eingetragen, die es uns nun ermöglichen sollte unsere Finanzierung abzurufen, da hiermit alle Auszahlungsvoraussetzungen erfüllt sein sollten.

Das Grundbuchamt hat ziemlich zügig gearbeitet. Seit dem Eingang beim Grundbuchamt sind nur 2 Wochen vergangen. Dafür ein Lob !