Bodenplatte: Abnahme der Bodenplatte

Momentan geht es wirklich gut voran.

Gestern hat sich der Aufbauleiter für das Haus gemeldet und mit uns einen Termin vereinbart um die Bodenplatte abzunehmen.

Da ich heute beruflich mal wieder unterwegs war, hat Steffi den Termin heute wahrgenommen. Da wie immer alles protokolliert wurde, kann ich auch ohne das ich anwesend war darüber berichten. 🙂

  1. Im ersten Abschnitt wird das Bauteil selbst und der momentane Zustand behandelt. Das Kreuz bei Fundamentplatte gesamt ist bei Ordnungsgemäß ja gesetzt 🙂
  2. Hier wird auf die Maßhaltigkeit und die Geometrie der Fundamentplatte eingegangen. Auch hier ist alles in Ordnung. Die Höhendifferenz beträgt gerade einmal 7mm. Bis 20mm ist Toleranz für die Montage ausgelegt. Vor der Montage sollen wir auf der Aussenseite der Bodenplatte noch einen Bitumen Voranstrich anbringen. Die seitliche Dämmung wird dann nach dem Hausaufbau angebracht.
  3. Der nächste Schritt beschäftigt sich mit Logistik und Sonstigem. Auch hier passt alles. Der Kranplatz ist in Ordnung, es ist kein Umladen erforderlich und die Zufahrt ist auch breit genug. Lediglich eine halbseitige Straßensperre müssen wir beim Ordnungsamt beantragen.  Ansonsten sind alle Vorraussetzungen erfüllt.

Das war es schon. Es wurde noch eine kleine Skizze angefertigt, auf der die Örtlichkeit und der geplante Aufbau eingezeichnet wurde. Der Bauleiter schien sichtlich zufrieden. Das Haus kann also kommen. 🙂

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Bodenplatte: Tag 2

Weiter geht es mit dem zweiten Tag und dem Projekt Bodenplatte….

Bodenplatte Tag 2 I

Bodenplatte Tag 2 I

Heute morgen bin ich etwas später auf die Baustelle gefahren. Als ich um 7:00 ankam, waren die beiden Arbeiter schon wieder fleißig am bauen. Ich hab noch schnell den Baustrom zurecht gelegt und mir danach das Ergebnis des Vortages angeschaut.

Für heute ist der Beton für 12:00 bestellt auch das ist durchaus schaffbar, da wir gestern Abend ja bereits die Erdungsanlage fertiggestellt haben. Aber eins nach dem anderen.

  1. Schalung anbringen: Als erstes wurde heute morgen die Schalung für die Bodenplatte hergestellt. Die Pflöcke wurden ja bereits gestern in der Frostschürze versenkt, so dass heute nur noch die passende Höhe ermittelt und angezeichnet werden musste und danach die Schalbretter angebracht werden konnten.
  2. Bewehrung fertigstellen: Im Anschluss wurde die Bewehrung fertiggestellt. Alle Stahlmatten wurden gemäß Verlegeplan eingearbeitet. An einigen Stellen sind noch ein paar extra Einlagen, in Form von Eisenstäben, hinzugefügt worden. Untereinander befestigt wurden die Bewehrungsmatten mit Draht.
  3. Bodenplatte Tag 2 II

    Bodenplatte Tag 2 II

    Bodenplatte gießen: Pünktlich um 12 war es soweit die Betonpumpe kam wieder als erstes und kurz darauf konnte es los gehen. Nach etwas mehr wie einer Stunde war der Spuk vorbei. Die Bodenplatte war fertig gegossen und glatt gezogen.

  4. Bodenplatte befeuchten: Da es heute ziemlich warm war, haben wir heute Abend die Bodenplatte vorsichtshalber ein bisschen nass gemacht.
Bodenplatte Tag 2 III

Bodenplatte Tag 2 III

Das fertige Ergebnis sieht wirklich sehr gut aus. Wir sind sehr zufrieden mit der Arbeit der Firma Eberz Bau. Nicht zuletzt dank den sehr netten Arbeitern. Der Ablauf wurde durch die Firma Partnerbau Braun organisiert und es lief absolut Reibungslos. Anhand der Arbeitsweise konnte man deutlich erkennen das das echte Profis waren, die so etwas nicht zum ersten mal machen.

Bodenplatte: Tag 1

Heute ist Dienstag…. Heute wird die Frostschürze gegossen…. 🙂

Bodenplatte Tag 1 V

Bodenplatte Tag 1 V

Schon früh am morgen ging es los. Ich bin um kurz nach sechs auf der Baustelle gewesen um den Baustrom anzuschalten und das Bauwasser auf das Grundstück zu legen. 5 Minuten nach dem ich da war, kam auch die Firma Eberz Bau vorgefahren.

Erste Erkenntnis: Wir kaufen bei der Firma Allkauf eine Bodenplatte, diese vergibt das Gewerk an die Firma Partnerbau Braun, die wiederum beauftragt die Firma Eberz Bau.

Nachdem wir uns zusammen die Baustelle angeschaut hatten machten sich die beiden direkt ans Werk. Eigentlich hätte ich mit mehr ManPower gerechnet 🙂 Aber offensichtlich ist das heutzutage so = zweite Erkenntnis.

Im folgenden möchte ich kurz ein wenig auf den geplanten Ablauf eingehen und aufzeigen wie wir den Ablauf verändert haben.

  1. Baustelle einrichten: Baustrom und Wasser habe ich morgens auf dem Grundstück bereit gestellt. Die Bauarbeiter haben ihr Auto entladen und alles benötigte zurecht gelegt. Die Schnur wurde auf das Schnurgerüst gespannt und die Abwasseranschlüsse, Hausanschlüsse sowie das Einzelfundament wurde vermessen und angezeichnet.
  2. Frostschürze ausheben: Das wäre eigentlich als nächstes dran gewesen. Da wir hier aber ein bisschen vorgearbeitet haben konnte der Teil entfallen. Da wir beim ausheben der Frostschürze auf ziemlich übles Gestein getroffen sind war die Entscheidung das wir die Frostschürze bereits vorher ausheben aber durchaus die Richtige. Der Zeitplan wäre sonst nicht zu halten gewesen.
  3. Fundamenterder in die Frostschürze legen: Auch dieser Schritt war bereits erledigt.
  4. Bodenplatte Tag 1 I

    Bodenplatte Tag 1 I

    Anschlüsse herstellen: Nachdem alle Vorbereitungen abgeschlossen waren mussten wir noch einen kleinen Moment auf unseren Tiefbauer warten, der mit dem Bagger die Anschlüsse ausbaggern sollte. Nachdem dieser auf der Baustelle eintraf, lief das auch Reibungslos. Bis 11 Uhr waren alle Anschlüsse fertig und unser Tiefbauer war fertig. In der Zwischenzeit wurde auch noch der Stahl für die Bodenplatte geliefert und auf dem Grundstück gelagert.

  5. Bodenplatte Tag 1 II

    Bodenplatte Tag 1 II

    Blitzschutzfahnen anbringen: Da wir unter Umständen eine Blitzschutzanlage auf dem Haus installieren werden, haben wir noch schnelle die Blitzschutzfahnen am Fundamenterder angebracht. Diese sind heute Morgen noch per Express angekommen, nachdem unser Elektriker dem Großhändler ein bisschen Druck gemacht hat. Hier kam auch wieder das super Korosionsschutzband zum Einsatz. Das verarbeiten ist eine riesen Schweinerei. Inzwischen war es 12:00 Uhr und wir waren soweit das der Beton hätte kommen können. Da der Beton für 15:00 bestellt war und eine frühere Lieferung nicht möglich war, haben wir erst einmal eine kleine Mittagspause mit Würstchen und Brötchen eingelegt, die uns Steffi vorbeigebracht hatte. Wir wurden also bestens versorgt.

  6. Bodenplatte Tag 1 III

    Bodenplatte Tag 1 III

    Vorbereitungen Bodenplatte: Da immer noch so viel Zeit bis zum Eintreffen des Betons für die Frostschürze war, haben die beiden Bauarbeiter angefangen die Bodenplatte vorzubereiten. Auf die Sauberkeitsschicht wurde eine Folie ausgelegt, auf der die „Knochen“ (Unterlage für die erste Bewehrungslage) verteilt wurden. Gleichzeitig wurde für die Schalung schon alles zurecht gelegt.

  7. Bodenplatte Tag 1 IV

    Bodenplatte Tag 1 IV

    Frostschürze gießen: Zum Glück kam die Betonpumpe relativ früh und so konnte, als der erste Betonmischer kam, auch direkt begonnen werden. Insgesamt sind 20m³ Beton in die Frostschürze geflossen. Das sind 5m³ mehr wie geplant. Das ist das Resultat des felsigen Untergrundes. Für die 5m³ Beton durften wir natürlich auch direkt eine Anlage zum Hausvertrag unterschreiben. Das war zu erwarten und ist auch nachvollziehbar. Hier werden ca. 1000€ fällig werden.

  8. Bodenplatte Tag 1 VI

    Bodenplatte Tag 1 VI

    Pflöcke für die Schalung: In die noch frische Frostschürze wurden die Pflöcke für die Schalung eingearbeitet. Bis morgen früh ist die Frostschürze so fest das die Schalung ohne weiteres hält.

  9. Untere Bewehrungslage: Eigentlich wäre hiermit der erste Tag abgeschlossen, da wir aber den oberen Ring des Erders in die untere Lage der Bewehrung einarbeiten wollten, haben wir noch schnell die erste Bewehrungslage gelegt.
  10. Bodenplatte Tag 1 VII

    Bodenplatte Tag 1 VII

    Zum Abschluss des Tages haben wir noch wie bereits erwähnt die Erdungsanlage fertig gestellt.

Das war der erste Tag. Wir sind richtig gut voran gekommen. Die beiden Jungs der Firma Eberz Bau haben richtig gute Arbeit geleistet. Die Stimmung auf der Baustelle war super und wir hatten viel spaß. Das war unter anderem auch dem geschuldet das es relativ entspannt war, da wir ein Großteil der Arbeiten bereits vorher erledigt hatten. So kam nie Hektik und Stress auf.  Wir sind wirklich zufrieden mit dem Ablauf und bereuen unsere Entscheidung mit der Frostschürze nicht. Gleichzeitig möchte ich aber auch davor warnen so vom eigentlichen Bauablauf abzuweichen. Das hätte auch nach hinten los gehen können. In unserem Fall ist aber alles gut gegangen.

Hausanschluss: KG Rohr / PVC Rohr / Mehrspartenhauseinführung

Hier mal wieder ein kleiner Beitrag über die kleinen Nebenläufigkeiten über die sich die Bauherren Gedanken machen sollten.

Wie kommen die Hausanschlüsse in das neue Haus? Wer baut es ein? Was kostet der Spaß?

Da unser Haus keinen Keller haben wird, gehe ich hier auch nur auf die Möglichkeiten der Hauseinführung bei einer Bodenplatte ein. Wer sich informieren möchte, kann bei seinen Versorgungsunternehmen Informationsmaterial bestellen oder Online abrufen. Sowohl die Rhenag (Gas) als auch die Kevag (Strom) bieten in unserem Fall eine sogenannte Bauherrenmappe an, in der alle wichtigen Informationen zusammengetragen wurden. Das wohl anspruchvollste Gewerk ist der Gasanschluss, daher beginne ich mit den Vorgaben der Rhenag.

Die Rhenag erlaubt folgende Möglichkeiten des Hausanschlusses:

  • DN 100 PVC mit einem 90° Rohrbogen (Mindestradius 500mm)
  • Schutzrohr mindestens DN 125 oder DN 150 mit 6 Rohrbögen a 15°
  • Mehrspartenhauseinführung
Rhenag Anschlussschema I

Rhenag Anschlussschema I

Also wird seitens der Rhenag keine der Möglichkeiten ausgeschlossen.

 

Die Kevag gibt folgende Vorgaben zu dem Stromanschluss:

  • DN 100 mit 6 Rohrbögen a 15°
  • Mehrspartenhauseinführung
Kevag Anschlussschema I

Kevag Anschlussschema I

Hier wird die Möglichkeite eines PVC Schlauches nicht erwähnt.

 

Für den Wasseranschluss haben wir uns bei der Verbandsgemeinde informiert. Hier wird ebenfalls ein DN 100 Rohr benötigt oder aber es wird mit einer Mehrspartenhauseinführung gearbeitet. Die Telekom ist noch genügsamer. In das Leerrohr der Telekom können wir später sogar noch weitere Kabel einführen um beispielsweise Strom für die Außenbeleuchtung bereit zu stellen.

Wer die Wahl hat, hat also auch die qual. Eigentlich war für uns von Anfang an klar, dass wir eine MSHE verbauen möchten, da hier ein geordnetere Anschluss möglich ist. Auf der anderen Seite stehen hier aber nicht zu unterschätzende Mehrkosten im Raum. Allein die Anschaffungskosten der Mehrspartenhauseinführung belaufen sich auf etwa 700 – 1000€ je nach Ausführung. Dazu kommen die Kosten für den Einbau der Hausanschlüsse. Eigentlich sind wir davon ausgegangen, dass die Standard Hausanschlüsse (KG oder PVC) bei der Bodenplatte von Allkauf enthalten sind. Ein genauerer Blick in die Bauleistungsbeschreibung gibt mal wieder Aufschluss.

Eventuell erforderliche Rückstausicherungen, Hebeanlagen, Regenrohrleitungen, ein Hausanschlussschacht und der Kanalanschluss sowie Druckprobe gehören nicht zum Leistungsumfang. Die entsprechenden Teilleistungen können jedoch dazu gekauft werden.

Das Leistungen wie eine Rückstausicherung oder eine Hebeanlage nicht mit im Bodenplattenpreis enthalten sind, kann ich verstehen. Da diese Leistungen je nach Bauvorhaben verschieden ausfallen. Das aber die „Standard“ Hausanschlüsse für Telefon, Strom und Wasser nicht enthalten sind, kann ich nur bedingt nachvollziehen. Immerhin sind dies essentielle Dinge, die jedes Haus benötigt. Zumal hier die Bauleistungsbeschreibung auch nicht wirklich eindeutig Auskunft gibt, da lediglich von einem Hausanschlussschacht gesprochen wird. Ein Hausanschlussschacht ist für mein Verständnis eine Aussparung in der Bodenplatte in Schachtform. Die Hausanschlüsse werden also gar nicht explizit angesprochen.

Inzwischen haben wir uns auch aufgrund der Kostensteigerung beim Haus dazu entschieden auf eine Mehrspartenhauseinführung zu verzichten und stattdessen die Hausanschlüsse durch die Firma Partnerbau Braun, die unsere Bodenplatte herstellen wird, mithilfe von KG Rohren, herstellen zu lassen. Im Endeffekt werden die Hausanschlüsse genauso wie bei einer Mehrspartenhauseinführung ziemlich gerade nebeneinander in das Haus eingeführt und wir sparen uns die Kosten für die Mehrspartenhauseinführung. Ein Angebot der Firma Partnerbau für den Einbau und das Material liegt inzwischen ebenfalls vor.

Für die Hausanschlüsse werden knapp 400€ fällig. Immerhin knapp 800€ weniger wie der Einbau einer MSHE.

Interessanterweise wurden die Mehrkosten für die Hausanschlüsse ganz normal über eine Anlage zum Hausvertrag abgerechnet. Das verwundert uns insofern, dass gemäß Aussage unserer Kundenbetreuerin nach der Bemusterung die „Planungsphase“ abgeschlossen ist und keine Änderungen an der Ausstattungen und Leistungen mehr vorgenommen werden kann. Offensichtlich ist die Berechnung von Mehrkosten immer möglich. 🙂

Bodenplatte: Wir haben einen Termin

Nachdem am Freitag die Statik für unsere Bodenplatte erstellt wurde, hat heute Nachmittag die Firma Partnerbau angerufen um abzufragen wie weit die Vorbereitungen für die Bodenplatte sind. Hier konnten wir ziemlich gut auftrumpfen. 🙂

  • Erdarbeiten = erledigt
  • Feinabstecken/Absteckskizze = erledigt
  • Lastplattendruckversucht = erledigt
  • Baustrom = erledigt
  • Bauwasser = erledigt
  • Kranplatz für die Pumpe = erledigt
  • Baustellen WC = fast erledigt 🙂

Das freute unseren Bauleiter, da ihm für die kommende Woche eine Baustelle ausgefallen war und wir so schon nächste Woche zu unserer Bodenplatte kommen. Das wiederum freut die Bauherren.  🙂 Den genauen Termin werden wir am Mittwoch erfahren, da dann die Wochenplanung abgeschlossen ist voraussichtlich wird es Montag oder Dienstag soweit sein. Es geht also voran. Gut das wir alle nötigen Vorbereitungen abgeschlossen haben.

Gleichzeitig musste ich unserem Bauleiter mitteilen das wir die Frostschürze bereits ausgehoben haben. Das war aber kein Problem da die Absprachen zwischen der Firma Partnerbau und unserem Tiefbauer der Firma Langenbach ja bereits weitestgehend erfolgt waren. Er bat mich darum alle Unterlagen und Nachweise per E-mail zu senden.

Bodenplatte: Der Ringerder/Fundamenterder nach DIN 18014 Teil I

Elektro-Plus.com

Elektro-Plus.com

Ein nicht ganz unerheblicher Bestandteil der Elektroanlage ist der Ringerder/Fundamenterder. Dieser sorgt für den sicheren Potentialausgleich und die Erdung der elektrischen Anlage.

Da in unserem Hauspaket von Allkauf zwar die Bodenplatte enthalten war, aber gemäß Bauleistungsbeschreibung der Fundamenterder Bauseits zu verlegen ist, ist das ein Grund mehr sich mit der Thematik ein bisschen zu befassen. Da ich Elektrotechnisch nicht ganz unerfahren bin. Ist die Thematik mit Sicherheit auch ein bisschen leichter aufzunehmen wie für einen völlig unbedarften Laien.

Früher wurde der Fundamenterder/Ringerder von den Herstellern der Bodenplatten bzw. Keller mit eingebaut. Das hat auch jahrelang immer gut funktioniert und es gab wenig Beschwerden. Das hat einfach mit zur Bodenplatte dazugehört. Aber die Deutsche Industrie denkt sich ab und zu mal wieder was neues aus und packt diese neu gewonnenen Erkenntnisse in eine Deutsche Industrie Norm (DIN) so auch hier. Die DIN 18014 „Der Fundamenterder“.

Ergebnis: Der Fundamenterder gehört zur Elektrkischen Anlage des Hauses und ist daher nach der Niederspannungsanschlussverordnung durch ein zertifizierten Elektriker zu installieren und zu überprüfen. 🙂

Nichts desto trotz ist die DIN wirklich hilfreich. Ein weiteres mal möchte ich hier die Seite elektro-plus.com empfehlen, auf der es eine ausführliche Beschreibung zum Thema Fundamenterder gibt. Hier werden die unterschiedlichsten Ausführungsvariante vorgestellt und es ist alles ziemlich gut und verständlich beschrieben.

Für unser Bauvorhaben werden wir den Fundamenterder in der Frostschürze unterbringen. Das hat den Vorteil, dass kein V4A Stahl benötigt wird, sondern normaler verzinkter Stahl ausreicht. Zusätzlich wird ein weiterer Ring in die Armierung der Bodenplatte eingearbeitet. Die beiden Ringe werden dann im Abstand von etwa 2 Metern miteinander verbunden. Somit ist sowohl die Erdung als auch der Potentialausgleich der Bodenplatte gewährleistet. Ein Anschlussfahne von ca 1,5 Metern wird in den Hausanschlussraum gelegt und mit der Haupterdungsschiene verbunden. Zusätzlich werden wir an jeder Hauskante eine Blitzschutzfahne verlegen, um im späteren Verlauf unter Umständen eine Blitzschutzanlage verlegen zu können.

Bisher haben wir ca. 500€ für den Fundamenterder geplant. Mal schauen wo wir am Ende landen.

Zu guter letzt sei die Frage gestellt warum der Fundamenterder nicht im „Komplettpaket Allkauf“ enthalten ist ? Aus kalkulatorischen Gründen könnte ich das nur schwer verstehen. Die Abmaße eines Hauses sind ja bekannt und somit auch die benötigte Menge an Material. Allkauf gibt hier als Grund die verschiedenen Erdertypen an. Gleichzeitig wird aber angeführt das die Erderanlage von der Ausführung der Bodenplatte/Keller abhängig ist. Wenn ich also eine Bodenplatte oder einen Keller von Allkauf erwerbe, dann sollte Allkauf doch wohl auch am besten wissen welcher Erdungstyp eingebaut werden muss….

Bodenplatte: Die Statik der Bodenplatte

Anscheinend ist Firma Partnerbau Braun ziemlich fix. Am Mittwoch Abend wurde die Bodenplatte von Allkauf zum Bau freigegeben und heute Mittag haben wir bereits die Statik für diese erhalten.

Insgesamt knapp 30 Seiten mit allem drum und dran. Ich hätte nicht gedacht das hier so viel Aufwand betrieben wird.

Trotzdem versuche ich das ganze mal ein bisschen aufzuschlüsseln:

  • Der Hauslastenplan gibt Aufschluss über die zu erwartenden Lasten auf das Bauwerk
  • Bodenplattenstatik gibt Aufschluss über die Bodenplatte und dessen Verhalten bei Belastung
  • Rissbreitennachweis mit dem maximal aufnehmbaren Moment bei der vorhandenen Mindestbewehrung
  • Bewehrungsplan mit Mattenschneideskizze
  • Bewehrungsplan obere Lage
  • Bewehrungsplan untere Lage

Im großen und ganzen verstehe ich einiges von den Angaben, andere Sachen sind mir bislang völlig fremd. Deswegen bin ich auch kein Statiker 🙂 Eine Sache beschäftigt mich jedoch. In der Statik wird ein Einzelfundament in der Größe 1,5m x 1,5m x 30cm in der Mitte der Bodenplatte angegeben. Ich bin gespannt ob das im Preis enthalten ist oder ob wir auch hier mit Mehrkosten rechnen müssen. Aus meiner Sicht sollte das im Preis enthalten sein. Wir haben nicht so viel am Grundriss geändert und wenn wir die Bodenplatte für unser Haus bei Allkauf erwerben, dann erwarte ich auch das die passende Bodenplatte dabei ist. Mal abwarten…

Aber es geht voran und das ist das wichtigste !!!