Hausanschluss: Strom (Kevag) Teil III

Gestern hatten wir der Versorger Termin mit der KEVAG auf unserem Grundstück.

Das ganze lieg recht entspannt ab (Man kennt sich 🙂 ). Einen kleinen Schock gab es jedoch trotzdem. Der Stromanschluss liegt nicht wie die anderen Gewerke an der Seite unseres Grundstückes, sondern am unteren Ende beim Abwasseranschluss. Damit haben wir nicht gerechnet. Sonst hätten wir noch ein Leerrohr, beim legen des Abwasseranschlusses, mit rein gelegt. Was liegen die Anschlüsse auch alle so verteilt. 🙂

Damit wir das ganze Stück nicht noch einmal aufbaggern müssen, wird nun an dem Stromkabel, das an der Straße entlang läuft, eine neue Abzweigung für uns gemacht. Diese liegt dann auf Höhe der anderen Anschlüsse, so dass wir auf kürzestem Weg die Anschlüsse in das Haus legen können.

Glück gehabt. Ich hab uns schon gedanklich noch einmal Baggern sehen.  🙂

Zusätzlich bekommen wir von der KEVAG noch einen Kabelanschluss in das Haus gelegt. Dieser ist umsonst. Darüber ist in Zukunft eine Internetanbindung mit bis zu 200 MBit möglich… Das gefällt dem Papa :))

Der ganze Termin dauerte nicht länger als 15 Minuten. Im Anschluss hat Steffi noch die Info-Blätter an unsere Nachbarn verteilt. Somit sind jetzt alle Informiert das nächste Woche das Haus kommt. 🙂

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Hausanschluss: Strom (Kevag) Teil II

Heute hat sich die KEVAG telefonisch bei uns gemeldet.

Morgen Nachmittag haben wir einen Vor-Ort Termin bei dem wir die Gegebenheiten und die Lage des Anschlusses festlegen. Praktischerweise ist der betreuende KEVAG Mitarbeiter ein quasi Nachbar meiner Eltern. 🙂

Mal schauen was bei dem Gespräch raus kommt und ob es Überraschungen gibt. 🙂

Hausanschluss: Strom (Kevag)

Durch ein kleines Missverständnis unsererseits haben wir den Antrag für unseren Stromanschluss erst heute an die KEVAG versendet. Eigentlich haben wir gedacht das der Antrag beim Antrag für den Baustromanschluss mit dabei war. War er aber nicht.

Also haben wir heute Fix den Antrag fertig gemacht und an die KEVAG gesendet. Unser Wunschtermin ist im Januar. Das sind noch 3 Monate. Die KEVAG gibt an das mal den Antrag vier Monate vor Inbetriebnahme versenden soll…. Mal schauen ob das klappt. Der Antrag war ziemlich übersichtlich. Die Anlagen haben wir weitestgehend mitgesendet. Lediglich die Anlage zur Beurteilung von Netzrückwirkungen konnten wir auf der Webseite nicht finden und da wir an und für sich auch erst mal nicht sonderlich viel damit anfangen konnten, haben wir den Antrag erst einmal bewusst weggelassen in der Hoffnung das sich die KEVAG meldet wenn etwas fehlt. 🙂

Bauwasser: Vielen Dank an unsere Nachbarn

Um Wasser für die Baustelle zu bekommen standen uns folgende Optionen offen.

  1. Standrohr mieten und Wasser über einen Hydranten beziehen. Diese Möglichkeit klingt gut. Aber der nächste Hydrant ist relativ weit weg. Ausserdem fallen hier kosten für die Standrohrmiete an.
  2. Einen vorläufigen Wasseranschluss herstellen. Ist eigentlich eine Super Idee zumal die Gemeinde das auch explizit erlaubt hat. Leider liegt unser Wasseranschluss im Bereich unseres Kranplatzes. Somit fällt diese Option auch so ziemlich aus.
  3. Bauwasser über einen Nachbar beziehen. Das ist wohl die einfachste und unkomplizierteste Lösung. Unsere netten Nachbarn waren auch direkt bereit dazu. 🙂

Also haben wir die Sache mit dem Bauwasser auch direkt geklärt.

Vielen Dank an unsere neuen Nachbarn !

 

Hausanschluss: KG Rohr / PVC Rohr / Mehrspartenhauseinführung

Hier mal wieder ein kleiner Beitrag über die kleinen Nebenläufigkeiten über die sich die Bauherren Gedanken machen sollten.

Wie kommen die Hausanschlüsse in das neue Haus? Wer baut es ein? Was kostet der Spaß?

Da unser Haus keinen Keller haben wird, gehe ich hier auch nur auf die Möglichkeiten der Hauseinführung bei einer Bodenplatte ein. Wer sich informieren möchte, kann bei seinen Versorgungsunternehmen Informationsmaterial bestellen oder Online abrufen. Sowohl die Rhenag (Gas) als auch die Kevag (Strom) bieten in unserem Fall eine sogenannte Bauherrenmappe an, in der alle wichtigen Informationen zusammengetragen wurden. Das wohl anspruchvollste Gewerk ist der Gasanschluss, daher beginne ich mit den Vorgaben der Rhenag.

Die Rhenag erlaubt folgende Möglichkeiten des Hausanschlusses:

  • DN 100 PVC mit einem 90° Rohrbogen (Mindestradius 500mm)
  • Schutzrohr mindestens DN 125 oder DN 150 mit 6 Rohrbögen a 15°
  • Mehrspartenhauseinführung
Rhenag Anschlussschema I

Rhenag Anschlussschema I

Also wird seitens der Rhenag keine der Möglichkeiten ausgeschlossen.

 

Die Kevag gibt folgende Vorgaben zu dem Stromanschluss:

  • DN 100 mit 6 Rohrbögen a 15°
  • Mehrspartenhauseinführung
Kevag Anschlussschema I

Kevag Anschlussschema I

Hier wird die Möglichkeite eines PVC Schlauches nicht erwähnt.

 

Für den Wasseranschluss haben wir uns bei der Verbandsgemeinde informiert. Hier wird ebenfalls ein DN 100 Rohr benötigt oder aber es wird mit einer Mehrspartenhauseinführung gearbeitet. Die Telekom ist noch genügsamer. In das Leerrohr der Telekom können wir später sogar noch weitere Kabel einführen um beispielsweise Strom für die Außenbeleuchtung bereit zu stellen.

Wer die Wahl hat, hat also auch die qual. Eigentlich war für uns von Anfang an klar, dass wir eine MSHE verbauen möchten, da hier ein geordnetere Anschluss möglich ist. Auf der anderen Seite stehen hier aber nicht zu unterschätzende Mehrkosten im Raum. Allein die Anschaffungskosten der Mehrspartenhauseinführung belaufen sich auf etwa 700 – 1000€ je nach Ausführung. Dazu kommen die Kosten für den Einbau der Hausanschlüsse. Eigentlich sind wir davon ausgegangen, dass die Standard Hausanschlüsse (KG oder PVC) bei der Bodenplatte von Allkauf enthalten sind. Ein genauerer Blick in die Bauleistungsbeschreibung gibt mal wieder Aufschluss.

Eventuell erforderliche Rückstausicherungen, Hebeanlagen, Regenrohrleitungen, ein Hausanschlussschacht und der Kanalanschluss sowie Druckprobe gehören nicht zum Leistungsumfang. Die entsprechenden Teilleistungen können jedoch dazu gekauft werden.

Das Leistungen wie eine Rückstausicherung oder eine Hebeanlage nicht mit im Bodenplattenpreis enthalten sind, kann ich verstehen. Da diese Leistungen je nach Bauvorhaben verschieden ausfallen. Das aber die „Standard“ Hausanschlüsse für Telefon, Strom und Wasser nicht enthalten sind, kann ich nur bedingt nachvollziehen. Immerhin sind dies essentielle Dinge, die jedes Haus benötigt. Zumal hier die Bauleistungsbeschreibung auch nicht wirklich eindeutig Auskunft gibt, da lediglich von einem Hausanschlussschacht gesprochen wird. Ein Hausanschlussschacht ist für mein Verständnis eine Aussparung in der Bodenplatte in Schachtform. Die Hausanschlüsse werden also gar nicht explizit angesprochen.

Inzwischen haben wir uns auch aufgrund der Kostensteigerung beim Haus dazu entschieden auf eine Mehrspartenhauseinführung zu verzichten und stattdessen die Hausanschlüsse durch die Firma Partnerbau Braun, die unsere Bodenplatte herstellen wird, mithilfe von KG Rohren, herstellen zu lassen. Im Endeffekt werden die Hausanschlüsse genauso wie bei einer Mehrspartenhauseinführung ziemlich gerade nebeneinander in das Haus eingeführt und wir sparen uns die Kosten für die Mehrspartenhauseinführung. Ein Angebot der Firma Partnerbau für den Einbau und das Material liegt inzwischen ebenfalls vor.

Für die Hausanschlüsse werden knapp 400€ fällig. Immerhin knapp 800€ weniger wie der Einbau einer MSHE.

Interessanterweise wurden die Mehrkosten für die Hausanschlüsse ganz normal über eine Anlage zum Hausvertrag abgerechnet. Das verwundert uns insofern, dass gemäß Aussage unserer Kundenbetreuerin nach der Bemusterung die „Planungsphase“ abgeschlossen ist und keine Änderungen an der Ausstattungen und Leistungen mehr vorgenommen werden kann. Offensichtlich ist die Berechnung von Mehrkosten immer möglich. 🙂

Bodenplatte: Der Ringerder/Fundamenterder nach DIN 18014 Teil I

Elektro-Plus.com

Elektro-Plus.com

Ein nicht ganz unerheblicher Bestandteil der Elektroanlage ist der Ringerder/Fundamenterder. Dieser sorgt für den sicheren Potentialausgleich und die Erdung der elektrischen Anlage.

Da in unserem Hauspaket von Allkauf zwar die Bodenplatte enthalten war, aber gemäß Bauleistungsbeschreibung der Fundamenterder Bauseits zu verlegen ist, ist das ein Grund mehr sich mit der Thematik ein bisschen zu befassen. Da ich Elektrotechnisch nicht ganz unerfahren bin. Ist die Thematik mit Sicherheit auch ein bisschen leichter aufzunehmen wie für einen völlig unbedarften Laien.

Früher wurde der Fundamenterder/Ringerder von den Herstellern der Bodenplatten bzw. Keller mit eingebaut. Das hat auch jahrelang immer gut funktioniert und es gab wenig Beschwerden. Das hat einfach mit zur Bodenplatte dazugehört. Aber die Deutsche Industrie denkt sich ab und zu mal wieder was neues aus und packt diese neu gewonnenen Erkenntnisse in eine Deutsche Industrie Norm (DIN) so auch hier. Die DIN 18014 „Der Fundamenterder“.

Ergebnis: Der Fundamenterder gehört zur Elektrkischen Anlage des Hauses und ist daher nach der Niederspannungsanschlussverordnung durch ein zertifizierten Elektriker zu installieren und zu überprüfen. 🙂

Nichts desto trotz ist die DIN wirklich hilfreich. Ein weiteres mal möchte ich hier die Seite elektro-plus.com empfehlen, auf der es eine ausführliche Beschreibung zum Thema Fundamenterder gibt. Hier werden die unterschiedlichsten Ausführungsvariante vorgestellt und es ist alles ziemlich gut und verständlich beschrieben.

Für unser Bauvorhaben werden wir den Fundamenterder in der Frostschürze unterbringen. Das hat den Vorteil, dass kein V4A Stahl benötigt wird, sondern normaler verzinkter Stahl ausreicht. Zusätzlich wird ein weiterer Ring in die Armierung der Bodenplatte eingearbeitet. Die beiden Ringe werden dann im Abstand von etwa 2 Metern miteinander verbunden. Somit ist sowohl die Erdung als auch der Potentialausgleich der Bodenplatte gewährleistet. Ein Anschlussfahne von ca 1,5 Metern wird in den Hausanschlussraum gelegt und mit der Haupterdungsschiene verbunden. Zusätzlich werden wir an jeder Hauskante eine Blitzschutzfahne verlegen, um im späteren Verlauf unter Umständen eine Blitzschutzanlage verlegen zu können.

Bisher haben wir ca. 500€ für den Fundamenterder geplant. Mal schauen wo wir am Ende landen.

Zu guter letzt sei die Frage gestellt warum der Fundamenterder nicht im „Komplettpaket Allkauf“ enthalten ist ? Aus kalkulatorischen Gründen könnte ich das nur schwer verstehen. Die Abmaße eines Hauses sind ja bekannt und somit auch die benötigte Menge an Material. Allkauf gibt hier als Grund die verschiedenen Erdertypen an. Gleichzeitig wird aber angeführt das die Erderanlage von der Ausführung der Bodenplatte/Keller abhängig ist. Wenn ich also eine Bodenplatte oder einen Keller von Allkauf erwerbe, dann sollte Allkauf doch wohl auch am besten wissen welcher Erdungstyp eingebaut werden muss….

Baustrom: Strom kommt aus der Steckdose oder aus dem Baustromkasten

Heute wurde unser Baustromanschluss installiert. Wieder etwas was von der am Anfang ziemlich langen To-Do Liste gestrichen werden kann. Wir sind wirklich froh das alles so reibungslos funktioniert hat. Hier sind wir wirklich froh gute Freunde zu haben. Uns wurde nahezu der gesamte Beantragungsprozess abgenommen. Das hat alles wie von selbst funktioniert. Den Baustromkasten haben wir hingestellt und angeschlossen wurde er von der KEVAG, die auch einen Zähler eingebaut hat. Auf dem Heimweg bin ich noch schnell vorbei gefahren um ein Vorhängeschloss am Baustromkasten anzubringen, damit kein Unsinn damit gemacht wird.

Gleichzeitig baut uns mein Vater noch den passenden Überfahrschutz, da der Baustromkasten auf der anderen Strassenseite steht. So können dann auch die schweren Baustellenfahrzeuge über das Kabel fahren ohne das etwas passiert.

Mal schauen was der spaß gekostet hat. Geplant sind für die Aktion etwa 500€.